Gemeinsam mehr erleben!

Historisch ist die TEN entstanden, weil sich Menschen mit einem gemeinsamen Ziel zusammengetan haben. Diesen genossenschaftlichen Gemeinschaftsgedanken möchten wir erhalten und weiter fördern. Unsere Kunden- und Mitgliederfahrten sind eine tolle Gelegenheit, nette Leute zu treffen, unsere Region besser kennenzulernen und hochinteres­sante Einblicke in eine moderne Energieversorgung zu erhalten.

Alle Kunden- und Mitgliederfahrten werden von uns organisiert und begleitet. Für die meisten Veranstaltungen ist eine Mindestteilnehmerzahl erfor­derlich. Melden Sie sich daher immer möglichst frühzeitig bei uns, damit wir besser planen können.

Wir freuen uns auf Sie!

Seefisch Kochstudio

in Bremerhaven

Foto: © Seefischkochstudio Bremerhaven

Samstag, 21. März 2020

Besuchen Sie mit uns gemeinsam das Seefisch Kochstudio in Bremerhaven, die einzige Fischlehrküche Deutschlands. Erleben Sie das Kochshow-Pro­gramm, in dem alle wichtigen und interessanten Fakten zum Fischeinkauf, sowie zum Umgang und zur Zubereitung vermittelt werden. Den genussvollen Abschluss des informativen und unterhaltsamen Kochvortrags bildet das gesellige Fisch-und Meeresdelikatessenbuffet zum Sattessen. Abfahrt an der Geschäftsstelle der TEN in Hagen a.T.W.

Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen zu unseren TEN-Touren stehen Ihnen hier zum Download bereit:

Allgemeine Geschäftsbedingungen für Tagesfahrten TEN-Touren

Ansprechpartnerinnen

Ihre Ansprechpartnerinnen bei Fragen und Informationen zu TEN-Touren

Sabrina Brewe
Telefon: 05401 8922-22

Christine Borgmeyer
Telefon: 05401 8922-23

Genossenschaftsreisen

Einmal im Jahr bieten wir unseren Mitgliedern und Kunden eine Genossenschaftsreise inklusive ausführlichem Reiseprogramm an. Gemeinsam mit unserem Partner RV Touristik suchen wir für Sie immer wieder gerne neue Reiseziele aus.

Rundreise durchs Baltikum

vom 8. – 15. Mai 2020

Die Ostsee kennen viele von uns nur an der deutschen, dänischen und vielleicht noch schwedischen Küste. Doch ihre wahre Schönheit offenbart sie auch in den unberührten Landschaften und historischen Städten des Baltikums. Begleiten Sie uns zu einer malerischen Rundreise zu den sehenswerten Natur- und Kulturschätzen von Litauen, Lettland und Estland.

1. Tag – 08.05.2020: Anreise nach Vilnius (A)
Geplanter Linienflug vormittags von Deutschland nach Vilnius. Nach Erledigung der Pass- und Zollformalitäten Empfang durch unsere Reiseleitung und Transfer zu unserem Hotel. Übernachtung im Hotel in Vilnius. (1 ÜN)

2. Tag – 09.05.2020: Vilnius – Trakai – Kurische Nehrung (F, A)
Die litauische Hauptstadt Vilnius, wunderschön an den Flüssen Nera und der Vilna gelegen, ist eine alte Universitätsstadt und begeistert mit einer der flächenmäßig größten Altstädte Europas, die sich seit 1994 zum UNESCO Weltkulturerbe zählen darf. Bei unserer ausführlichen Stadterkundung entdecken wir die zahlreichen Stilrichtungen, angefangen von der frühen Gotik, über die Renaissance, den Barock, bis zum Klassizismus, die das einmalige Stadtbild bilden. Wir lassen die Schönheit der Stadt auf uns wirken und sehen bei einem Rundgang die alte Universität mit ihren zwölf romantischen Innenhöfen, die 1579 gegründet wurde und somit zu den ältesten Universitäten Osteuropas gehört. Außerdem besichtigen wir die Kathedrale, sowie das besonders reizvolle gotische Ensemble von Annen- und Bernhardinenkirche. Anschließend fahren wir nach Trakai, der alten Hauptstadt des Großfürstentums Litauen, heute ein beliebter Ausflugsort im Seengebiet. Die größte Attraktion der Stadt ist die spätmittelalterliche Burganlage aus dem 14. Jh. – die Wasserburg. Sie liegt auf einer Halbinsel im Galve-See, inmitten eines herrlichen Naturensembles. Die Fahrt geht weiter über Kaunas nach Klaipeda, wo wir mit der Autofähre über das Kurische Haff an die Kurische Nehrung fahren. Abendessen und Übernachtung im Hotel in Nida. (2 ÜN)

3. Tag – 10.05.2020: Kurische Nehrung (F, A)
Die Kurische Nehrung, die das Haff von der Ostsee trennt, zählt seit 2000 zum UNESCO Weltnaturerbe. Diese wunderschöne Landzunge aus purem Sand mit einer Gesamtlänge von ca. 100 km gehört zu den eindrucksvollsten Landschaften der baltischen Staaten. Wir besichtigen das malerische Nida, den wohl schönsten Ort der Nehrung, mit dem Thomas-Mann-Haus, dass heute ein Gedenkmuseum ist und sehr hübsch auf einem kleinen Hügel unweit der Kirche liegt. Der Friedhof und die Bernsteingalerie erzählen von der Vergangenheit des Ortes. Gegen Mittag werden wir eine Spezialität der Gegend probieren: Geräucherten Fisch, der uns in einem kleinen Familienbetrieb serviert wird. Unser Spaziergang führt uns weiter zum Ethnographischen Museum, einem Fischerdorf aus vergangener Zeit. Von der Urbo Kainsa aus, einer wiederaufgeforsteten Düne, bietet sich uns ein unglaublicher Blick auf die Nehrung in ihrer ganzen Schönheit und auf die schneeweißen Wanderdünen. Rückfahrt zum Hotel in Nida.

4. Tag – 11.05.2020: Kurische Nehrung – Schloss Rundale – Riga (390 km // F, A)
Unser Weg nach Riga führt uns zunächst nach Klaipeda, wo wir einen Altstadtrundgang machen und nach Siauliai, dass für seinen außerhalb der Stadt liegenden „Berg der Kreuze“ bekannt ist. Seit Jahrhunderten kommen Gläubige zu diesem wichtigen Pilgerort, um neben tausenden bereits vorhandenen Kreuzen ein weiteres Kreuz in den Boden des Berges zu stecken. Unsere Reise führt uns weiter nach Rundale, eines der hervorragendsten Architekturdenkmäler der Barock- und Rokoko Epoche in Lettland. Es wurde Mitte des 18. Jh. als Sommerresidenz des kurländischen Herzogs von Biron vom Petersburger Hofarchitekten Rastrelli erbaut. Die reich verzierten Innenräume des als „Versailles an der Ostsee“ bekannten Schlosses werden heute wieder für Staatsempfänge und Hochzeiten genutzt. Eine besondere Attraktion ist das ovale Porzellanstudio des Palastes. Ziel des heutigen Tages ist Lettlands Hauptstadt Riga. Abendessen und Übernachtung erwartet uns im Hotel in Riga. (2 ÜN)

5. Tag – 12.05.2020: Riga (F, M, A)
Bei einer halbtägigen Stadterkundung mit dem Bus und zu Fuß lernen wir die bekanntesten Sehenswürdigkeiten der alten Hansestadt Riga näher kennen. In der Altstadt kommen wir am Rigaer Schloss vorbei, das eine besonders wechselhafte Geschichte hinter sich hat. Heute sind dort drei bedeutende Museen untergebracht. Vorbei an der Petrikirche, der ältesten Kirche Rigas, und dem Dom St. Marien, weltbekannt für seine Orgel, gelangen wir zum Jugendstilviertel. Ganze Straßenzüge sind mit mehr als 800 Gebäuden von dieser Epoche geprägt und künden vom Wohlstand des Rigaer Bürgertums um die Jahrhundertwende. Unser Stadtrundgang endet im Central Market. Die Markthallen sind bei den Einheimischen ein beliebter Treffpunkt für die Mittagspause. Uns erwartet ein kurzer Rundgang sowie ein kleines Mittagsgericht in einem der Imbiss-Restaurants. Anschließend erkunden wir Riga vom Wasser aus. Mit einem Boot fahren wir über die Düna und die Kanäle und bekommen noch einmal einen ganz anderen Blick auf die Stadt. Der Rest des Nachmittags steht uns zur freien Verfügung.

6. Tag – 13.05.2020: Riga – Gauja Nationalpark – Tallinn (360 km // F, A)
Der Gauja Nationalpark wird uns heute begeistern. In Sigulda, dem schönsten Ort im Nationalpark, schauen wir uns die alte Ordensburgruine an. Im Örtchen Turaida besichtigen wir die alte Bischofsburg. Dann geht die Fahrt direkt in den Nationalpark hinein. In dem ca. 900 km2 großen Gelände werden seit seiner Einrichtung 1973 keine Rodungen mehr vorgenommen. Rotwild, Wildschweine und Wildrinder sind hier heimisch. Der Nationalpark ist auch Refugium für zahlreiche Pflanzen wie den Frauenschuh oder die Wildtulpen. Ziel des heutigen Tages ist die estnische Hauptstadt Tallinn. Abendessen und Übernachtung im Hotel in Tallinn. (2 ÜN)

7. Tag – 14.05.2020: Tallinn (F, A)
Vormittags unternehmen wir eine Stadtrundfahrt durch die Hauptstadt von Estland, die zauberhafte Hansestadt, ein Freilichtmuseum mittelalterlicher Architektur. Sie gilt als die am besten erhaltene Stadt in Nordosteuropa. Auf einem Kalksteinfelsen befinden sich der Domberg mit der Domkirche, das Trompea-Schloss sowie zahlreiche einstige Stadtpaläste des deutschbaltischen Adels. Am Fuße des Domberges, der Tallinn in die Ober- und Unterstadt teilt, wurde 1230 von deutschen Kaufleuten die Stadt Reval gegründet,
die heute Tallinn – dänische Stadt – heißt. Auf dem Domberg befindet sich St. Marien, die älteste Kirche der Stadt. Die Besichtigung der Unterstadt mit dem Rathausplatz bildet den Abschluss unserer Stadtführung in Tallinn. Das Rathaus mit dem Wahrzeichen Tallinns, dem „Vana Toomas“, ist das älteste erhaltene, gotische Rathaus Nordeuropas. Der Nachmittag steht für eigene Unternehmungen und Besichtigungen zur freien Verfügung. Am Abend erwartet uns ein gemütliches Abschiedsessen in einem landestypischen Restaurant.

8. Tag – 15.05.2020: Tallinn – Deutschland (F)
Nach dem Frühstück steht der Vormittag bis zum Flughafentransfer zur freien Verfügung. Geplanter Rückflug am frühen Nachmittag nach Deutschland.

EINGESCHLOSSENE LEISTUNGEN:

– Flug mit Lufthansa Düsseldorf – Frankfurt – Vilnius / Tallinn – Frankfurt – Düsseldorf jeweils in der Economy-Class
– Flughafensteuern und -gebühren inkl. aktuellem Kerosinzuschlag (Stand Juni 2020: 140 EUR)
– 7 Übernachtungen in Hotels der gehobenen Mittelklasse
– Unterbringung in Doppelzimmern mit Bad oder Dusche/WC
– Halbpension
– Besichtigungen, Ausflüge, Eintrittsgelder und Transfers in einem landestypischen Bus lt. Programm
– Örtliche, deutschsprechende Reiseleitung
– RV-Storno- & Reiseschutz – OHNE Selbstbehalt & zum Vorzugspreis*)
– oder nur RV-Reiserücktritt mit 20% Selbstbehalt*) Reiserücktrittskostenversicherung mit 20 % Selbstbehalt
– Reiseliteratur
– Reisebegleitung ab/bis Hagen a.T.W.

*) Mit Buchung der Reise treten Sie in einen Gruppenversicherungsvertrag zwischen RV Touristik und der HanseMerkur Reiseversicherung AG ein, da Ihre Reise eine obligatorische Versicherung (Storno- & Reiseschutz oder nur Reiserücktritt) enthält. Die Versicherung ist ein fester Bestandteil der Buchung, kann aber auf ausdrücklichen Wunsch abgewählt werden. Wir empfehlen den RVStorno- & Reiseschutz.

(F= Frühstück, M= Mittagessen, A= Abendessen)

Programmänderungen, insbesondere in der Reihenfolge des Ablaufes, vorbehalten. An- und Abreisetag dienen ausschließlich zur Erbringung der Beförderungsleistung.

Die Kundengelder sind bei der R+V Versicherung abgesichert.

Ansprechpartnerin

Ihre Ansprechpartnerin bei Fragen und Informationen

Maike Sczuka
Tel: 05401 8922-95

Bisherige

Reiseziele und

-berichte.

In unseren Reiseberichten beschreiben wir die Eindrücke und Erlebnisse während der vergangenen Reisen. Jede unserer Genossenschaftsreisen hatte ihre ganz indivuiduellen Höhepunkte und Besonderheiten, an denen wir Sie gerne teilhaben lassen.

Italien (Apulien) vom 18. – 25. Mai 2019

SÜDITALIEN – APULIEN

Der Süden Italiens oder auch des „Stiefels schönstes Ende“ war in diesem Jahr das Ziel unserer Genossenschaftsreise. TEN-Mitarbeiterin Maike Sczuka begleitete die gelungene Fahrt und erinnert sich in ihrem Reisebericht an herrliche Momente und unvergessliche Highlights.

REISETERMIN: 18. – 25.05.2019

Gut gelaunt starteten wir am Samstagmorgen zunächst per Bus zum Flughafen Hannover. Von dort flogen wir via München nach Bari, wo wir am späten Nachmittag landeten. Unsere Reiseleiterin erwartete uns bereits im Ankunftsbereich und fuhr mit uns gemeinsam in unser Hotel in der Nähe des Ortes Conversano.

Am nächsten Morgen besuchten wir Bari, den Hauptort Apuliens. Während unseres Spaziergangs durch die Stadt besichtigten wir die romanische Basilika San Nicola, in deren Krypta sich die überführten Gebeine des Heiligen Nikolaus befinden. Mittags verköstigen wir bei einem Gläschen Wein einige Panzerotti, einer lokalen Spezialität, die an eine Miniaturausführung einer Pizza Calzone erinnert. Am Nachmittag ging es von Bari nach Polignano a Mare, eine auf steil abfallenden Felsvorsprüngen gelegene Stadt, berühmt für ihre vielen engen Gassen und ihr Eis, das wir natürlich gern probierten.

Am nächsten Tag stand ein Besuch der größten Karsthöhle Italiens, der Grotte von Castellana, auf dem Programm. In 60 Metern Tiefe erwartete uns eine erstaunliche Welt aus Stalagmiten und Stalaktiten. Nach der Höhlenbesichtigung ging es weiter nach Alberobello, bekannt für seine weißen Rundhäuser, die Trullis. In einem der Trullis erwartete uns ein kleiner apulischer Imbiss und wir durften den ein oder anderen leckeren Wein und Likör verkosten. Derart gestärkt ging es zum Olivenbauern Piedro, der uns sehr anschaulich erklärte, was ein gutes Olivenöl ausmacht. Natürlich durften wir auch hier wieder selber probieren und konnten uns von dem großartigen Geschmack der Öle überzeugen.

Am Dienstag starteten wir früh zur Barockstadt Lecce. Zum Mittagessen wurden wir in der Nähe des botanischen Gartens La Cutura erwartet, den wir nach all den Leckereien besichtigten und die mediterrane Flora entdecken durften. Den Nachmittag haben wir in Otranto, einem malerischen Küstenort, verbracht. Die Altstadt Otrantos liegt an einer Bucht, auf einem kleinen Kap über einem Fischerhafen. Höhepunkt unseres Besuchs war der gewaltige und großflächig sehr gut erhaltene Mosaikfußboden in der normannischen Kathedrale.

Am nächsten Tag erwartete uns in Martina Franca ein typischer Wochenmarkt, auf dem nicht nur Obst und Gemüse, sondern auch Kleidung, Geschirr und andere nützliche Sachen angeboten wurden. Abseits des Marktes konnten wir die außergewöhnliche und für den Ort typische Kombination von weiß getünchten Fassaden und den geschwungenen Linien dunkler Fenster und Balkone bewundern. Weiter führte uns unsere Tour nach Tarento, die „Stadt der zwei Meere“. Im archäologische Museum erhielten wir dank unserer Reiseleiterin Maria einen umfassenden Einblick in die Geschichte und Kultur der Griechen.

Am nächsten Morgen ging es in das bezaubernde Städtchen Trani, gelegen am adriatischen Meer an einer Hafenbucht. Unser Plan, die Kathedrale San Nicola Pellegrino zu besichtigen, stand auf wackeligen Füßen, denn aufgrund eines Erdbebens in der Region zwei Tage zuvor, war nicht sicher, ob wir die Kathedrale aus Sicherheitsgründen überhaupt von innen besichtigen dürfen. Glücklicherweise war der Zugang nicht mehr gesperrt und wir konnten hinein. In einer kleineren Gruppe haben wir uns sogar auf den rund 60 m hohen Glockenturm gewagt. Die Aussicht von dort oben bei klarem blauen Himmel war großartig!
Weiter ging es mit dem Bus zum Castel del Monte. Schon von weitem konnten wir den berühmtesten Stauferbau Italiens, auch die „Krone Apuliens“ genannt, sehen. Friedrich der II. ließ diese majestätische Burganlage mit achteckigem Grundriss und acht Türmen als Jagdschloss erbauen. Wir wanderten durch die einzelnen Räume und ganz besonders das damalige Badezimmer, weit entfernt von heutigem Komfort, blieb uns im Gedächtnis.

Am letzten Tag unserer Genossenschaftsreise ging es zunächst nach Altamura. Die Stadt ist vor allem durch das handwerklich hergestellte Brot bekannt. Und natürlich ließen wir es uns nicht nehmen, eine lokale Bäckerei mit all ihren Leckereien zu besuchen. Der Höhepunkt jedoch erwartete uns ganz am Ende der Reise: Matera. Die Stadt ist eine der beiden europäischen Kulturhauptstädte 2019. Ungewöhnlichstes Zeugnis dieser Kultur bilden die Sassi, Höhlen bzw. Tuffgrotten, die von der UNESCO zum Weltkulturerbe deklariert wurden. Mittlerweile wurden viele Höhlen in Hotels, Restaurants oder Geschäfte umgewandelt. Auf unserer Tour durch diese atemberaubende Stadt konnten wir jedoch eine noch immer unbewohnte Grotte erkunden und erhielten so eine Vorstellung von den harten Bedingungen, unter denen die Menschen noch bis in die 50er Jahre dort lebten.

Voller Impressionen und toller Erlebnisse traten wir nach einer Woche in Apulien die Heimreise an. Die Gruppe ist sich einig, Apulien ist immer eine Reise wert.

Irland vom 25. Mai – 01. Juni 2018

IRLAND – TRAUMHAFTE TAGE AUF DER GRÜNEN INSEL

REISETERMIN:    25.05.-01.06.2018

Eine Woche lang reisten wir quer durch Irland und haben fast 2.000 Kilometer hinter uns gebracht. Dabei haben wir so viel gesehen und so viel Interessantes über dieses schöne Land erfahren, dass man es kaum beschreiben kann – was uns natürlich nicht davon abhält, es trotzdem zu versuchen. Unser Reisebericht macht Lust auf mehr!

Bereits um 5:30 Uhr starten wir mit dem Bus Richtung Düsseldorf. Nur knapp zwei Stunden später landet unser Flieger in Dublin und wir werden von Jutta unserer deutschsprachigen Reiseleiterin begrüßt. Sie ist in Deutschland aufgewaschen, lebt seit über 30 Jahren in Irland und zeigt uns zunächst das Landesgestüt in Kildare. Bei einer interessanten Führung über das Gestüt erfahren wir viel über die irische Pferdezucht. Nach der Besichtigung fahren wir in unser Hotel in Nenagh.

Am nächsten Morgen fahren wir nach Dingle und erkunden das malerische Örtchen. Über enge Straßen geht es weiter zum westlichsten Teil Irlands, wo wir das Blasket-Island-Informationszentrum besuchen und interessante Details über das damalige, raue Inselleben erfahren. Gestärkt durch ein leckeres Mittagessen im angeschlossenen Restaurant unternehmen wir eine kleine Wanderung entlang der Klippen. Wir spazieren auf weichem, federnden, mit Gras bedecktem Moorboden und werden darüber hinaus mit einem fantastischen Ausblick auf den Atlantik belohnt. Nach der Besichtigung einer Töpferei können wir am späten Nachmittag noch die Füße in das kühle Wasser des Atlantiks halten. Am späten Nachmittag erreichen wir unser Hotel in Tralee, welches ein bisschen außerhalb des Ortes liegt.

Von unserem Hotel in Tralee aus geht es heute zum Schäfer Brendan, der uns vorführt, wie seine Border Collies „arbeiten“. Angeleitet durch seine Befehle treiben die beiden Hunde eine kleine Herde Schafe kreuz und quer über die Hänge. Wir sind begeistert! Weiter geht’s zum Killarney Nationalpark mit seiner spektakulären Seenlandschaft, bevor wir die Blütenpracht des Muckross Garden bewundern und die Zeit für einen kleinen Spaziergang nutzen. Am Abend erwartet uns noch eine Show der Celtic Steps in Killarney. Am späten Abend kommen wir, den Kopf voller irischer Musik, zurück ins Hotel.

Während unserer heutigen Weiterfahrt besuchen wir den kleinen Ort Adare mit seinen bunt getünchten und reetgedeckten Häusern sowie der pittoresken Klosterkirche. Danach erfahren wir bei einer Lachsräucherei, wie der frisch gefangene Lachs verarbeitet wird und natürlich auch wie er schmeckt. Weiter geht es durch die einzigartige, bizarre Karstlandschaft der Burren. Unterirdische Flüsse haben ein weites Netz von Höhlen und tiefe Spalten gegraben. Ganz am Klippenrand bewundern wir nicht ganz angstfrei den imposanten Blick steil hinunter auf den Atlantik. Dazu passend betreten wir am Nachmittag die Cliffs of Moher, die berühmtesten Steilklippen Irlands. Nach diesem ereignisreichen, tollen Tag erreichen wir unser Hotel in Ennistymon.

Am fünften Tag unserer Rundreise geht es bei traumhaftem Wetter zunächst Richtung Galway und weiter durch die feuchte und karge Region Connemara, die vor allem für ihre unermüdlichen Connemara-Ponys bekannt ist. Die Landschaft ist durchzogen von Tormooren, Flüssen und Seen. Aus dem Bus beobachten wir vereinzelt Torfstecher und sehen unzählige Schafe auf den satten, grünen Hügeln. Nachmittags bummeln wir gemütlich durch Galway und lassen uns von den vielen verschiedenen Klängen der Straßenmusiker verzaubern. Auf halber Strecke zurück nach Ennistymon legen wir noch eine kleine Wanderung ein. In gemütlichem Tempo sind wir ca. eine Stunde unterwegs, bis uns unserer Busfahrer Danny wieder in Empfang nimmt und in unser Hotel fährt.

Unser Aufenthalt im Westen der Insel ist beendet und wir fahren wieder an die Ostküste. Am Vormittag besuchen wir die Whiskey Brennerei Kilbeggan ca. 90 km westlich von Dublin. Nach einer kurzen Führung durch den Betrieb darf eine gebührende Kostprobe natürlich nicht fehlen. Nach einer geselligen Mittagspause erreichen wir den Ort Trim.

Hier besichtigen wir das Trim Castle und erfahren interessante Details über das frühere Leben auf der Burg. Von hoch oben auf dem Dach der Burg können wir bereits unser Hotel sehen, wo wir die letzten beiden Nächte verbringen. Am Fuße der Burg versammeln wir uns bei schönstem Wetter für unser Gruppenfoto und lassen den Nachmittag gemütlich ausklingen.Am vorletzten Tag in Irland unternehmen wir eine Stadtrundfahrt durch Dublin. An den berühmten Doors of Dublin machen wir einen Fotostopp, weiter geht es quer durch die Stadt, vorbei am Trinity College und den Regierungsgebäuden. Nach der Rundfahrt haben wir Zeit, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden. Am Nachmittag steht ein weiterer spannender Programmpunkt an – wir besuchen die Guinness Brauerei. Das Innere des Gebäudes ist imposant gestaltet. Auf mehreren Ebenen wird die Geschichte der Brauerei und der Braukunst erzählt. Unser Weg endet schließlich ganz oben in der Panoramabar, wo wir mit einem Pint Guinness in der Hand den herrlichen Ausblick über Dublin genießen.

An unserem Abreisetag besichtigen wir das Malahide Castle im gleichnamigen Vorort Dublins. Nach einer geführten Besichtigung streifen wir noch in aller Ruhe durch den angeschlossenen botanischen Garten. Von hier aus fahren wir weiter nach Howth, einem ehemaligen Fischerort, und schnuppern ein letztes Mal die irische Meeresluft. Nach dem Mittagessen geht es zum Flughafen und zurück nach Deutschland, wo wir uns um viel Erinnerungen und manche Freundschaft reicher voneinander verabschieden.

Chalkidiki vom 12. – 19. Mai 2017

CHALKIDIKI, DIE WUNDERSCHÖNE HALBINSEL IM NORDEN GRIECHENLANDS

Nachdem unsere erste Genossenschaftsreise nach Madeira im April 2016 ein toller Erfolg war, führte uns die zweite Reise mit 19 Teilnehmern auf die griechische Halbinsel Chalkidiki. Durch das vielfältig gestaltete Programm lernte die Gruppe Land und Leute kennen, auch eine Wanderung durch Olivenhaine durfte dabei nicht fehlen. Für alle, die in diesem Jahr nicht dabei sein konnten gibt es einen kurzen Reisebericht inklusive einem Ausblick in das Jahr 2018, in dem eine weitere Genossenschaftsreise schon fest geplant ist.

Am Freitagmittag startet unser Flug von Düsseldorf nach Thessaloniki. Dort werden wir von unserer Reiseleiterin Sofia freundlich in Empfang genommen. Nach einer ca. einstündigen Busfahrt, vorbei an unzähligen Olivenbäumen, erreichen wir unser Hotel. Unsere Unterkunft liegt auf dem mittleren Finger der Chalkidiki, auf Sithonia. Gemeinsam stoßen wir auf den Start in eine ereignisreiche und interessante Woche an.

Nach einem entspannten Abend im Hotel starten wir unser Ausflugsprogramm in Elia mit einer Wanderung durch Olivenhaine und Kiefernwäldern. Zunächst geht es stetig bergauf und wir pausieren gern im Schatten der Bäume, um kurz zu verschnaufen. Zwischendurch bestaunen wir die herrliche Aussicht und kommen gut gelaunt an der Agios Pavlos Kirche mit ihrer heiligen Quelle an. Wir nutzen die Gelegenheit unsere Wasserflaschen mit „heiligen“ Wasser aufzufüllen. Nach weiteren Kilometern bergauf und bergab erreichen wir am späten Mittag die Taverne, wo wir schon erwartet werden, um uns zu stärken.

Auf unseren täglichen Ausflügen erfahren wir viel über die Chalikidiki

Für den Sonntag ist strahlender Sonnenschein gemeldet worden, so dass es ein idealer Tag für die Bootsfahrt zum Berg Athos ist. Die Sicht wird atemberaubend sein! Wir starten schon früh, um pünktlich an der Ablegestelle des Piratenschiffs zu sein. Das Meer ist ruhig, fast spiegelglatt und wir tuckern zunächst in Richtung Athos. Nach ca. 3 stündiger Fahrt erreichen wir die südliche Spitze des östlichen Fingers und haben einen wunderbaren Ausblick auf den 2033 Meter hohen Heiligen Berg Athos. Der Gipfel ist sogar noch schneebedeckt. Nun geht es entlang der Küste, allerdings in einem Abstand von rund 400 m, da sich das Boot nicht weiter nähern darf. Von Bord aus sehen wir zum Beispiel das Pauluskloster und das russische Kloster Agios Pantelimonos mit seinen grünen Zwiebeltürmen. Mittags legen wir in Ouranoupoli an und gehen zum Mittagessen an Land. Hier dürfen alle Gäste, auch Frauen, aussteigen. In einer Hafentaverne genießen wir köstliche Speisen. Im Anschluss fährt uns das Boot auf direktem Weg zurück zu unserem Ausgangspunkt Ormos Panagios, wo schon unser Busfahrer Petros auf uns wartet und uns zurück zum Hotel bringt.

Am folgenden Tag brechen wir nach einem ausgiebigen Frühstück zu unserer Sithonia-Rundfahrt auf. Heute begleitet uns Reiseleiterin Helena und erzählt uns schon im Bus viel von Land und Leuten. Nach kurzer Fahrtzeit erreichen wir einen Imkerbetrieb und sind eingeladen von dem köstlichen Honig zu probieren. Weiter geht die Fahrt entlang der Küste durch gebirgiges und waldiges Gebiet mit wenig landwirtschaftlichen Flächen. Das Hinterland wird nur von Schafs- und Ziegenherden und Imkern genutzt. Kleine und große Buchten gehen fast ineinander über und man kann gar nicht genug kriegen von der herrlichen Farbe des Meeres, das in allen Schattierungen von türkis bis dunkelblau glitzert. Wir machen Halt im größten Touristenort auf der Sithonia: Neos Marmaras. Dort erwarten uns Souvenirshops, Banken, Geschäften, Lokale und ein schöner Fischerhafen. Von dort geht es weiter entlang der Ostküste der Sithonia bis nach Sarti, wo wir unser Mittagessen bei einem herrlichen Ausblick aufs Meer genießen.

Großstadtflair, atemberaubende Aussichten und landestypische Besonderheiten

Der vierte Ausflug führt uns in die Stadt, denn wir fahren nach Thessaloniki. Heute werden wir begleitet von den beiden Reiseführerinnen Sofia und Helena. Doch zuvor besuchten wir noch einen Weinblätterbetrieb. Interessiert lauschten wir den Erklärungen zur Produktion und Verarbeitung der Weinblätter, die wir nach der Besichtigung des Betriebes genussvoll probierten. Gestärkt durch diesen kleinen Snack ging es nun aber auf direktem Weg Richtung Thessaloniki. Es ist eine Studentenstadt und junge Leute prägen das Bild. Auffällig sind aber auch die vielen orthodoxen Kirchen, türkischen Moscheen und antiken Baudenkmäler, die im Stadtbild nicht zu übersehen sind. Von der Festung der Altstadt haben wir zuerst einen wunderbaren Blick auf Thessaloniki mit dem Meer im Hintergrund. Leider ist der Blick ein wenig getrübt, da die Wolken an diesem Tag sehr tief hingen. Von dort ging es weiter zur Kirche des Heiligen Dimitrios, dem Schutzheiligen der Stadt. Zum Abschluss hatten wir jeder für sich die Möglichkeit die Stadt zu erkunden. Dabei zog es uns zuerst in die Markthallen. Neben Obst, Gemüse, Kräutern, Gewürzen, Fisch, Nüssen, Käse werden aber auch Haushaltswaren und Kleidung angeboten. Nach ausreichend Zeit erwartete uns unser Bus in der Nähe des Weißen Turmes, der im 16 Jahrhundert von den Türken erbaut wurde, und wir fuhren voller neuer Eindrücke zurück ins Hotel.

Mittwochs ist in Nea Moudania Markt und die Einheimischen kommen, um sich mit Obst, Gemüse, Fleisch, Fisch und auch Kleidung einzudecken. Diesmal begleitet uns die Reiseleiterin Susan. Gemeinsam besuchen wir den Markt und sind fasziniert von den vielen verschiedenen Gerüchen, die uns in die Nase steigen. Und natürlich können wir der Versuchung nicht wiederstehen und decken uns mit einem Proviant an frischen Früchten und Gewürzen ein. Zuvor ging es aber nach Arseniou zum Kloster des Heiligen Arsenios, unweit unseres Hotels gelegen. Wir erfuhren interessantes über das Klosterleben und die Orthodoxie in Griechenland. Mit einem kleinen Souvenir in Form eines Armbändchens verließen die meisten von uns das Kloster. Diese Bändchen sind gesegnet und sollen solange getragen werden, bis sie von selber abfallen. Danach werden sie aufbewahrt und auf keinen Fall entsorgt. Weiter ging es vorbei an der Bezirkshauptstadt Polygyros in Richtung Holomondas Gebirge zum Weingut Liviadiotis in der Nähe des Örtchens Marathousa. Nach einer kurzen Führung durch den Betrieb durften wir vier der ausgezeichneten Weine des Winzers kosten. Und der Gruppe schmeckte der griechische Wein ausgesprochen gut! Nach einem späten Mittagessen mit landestypischem Souvlaki ging es zurück ins Hotel.

An unserem letzten Tag stand ein Ausflug auf den westlichen Finger Kassandra auf dem Programm. Dieser Teil der Chalkidiki kann die meisten Touristen verzeichnen. Hier gibt es bereits viele Hotels, Appartements und Resorts, die Gäste aus aller Welt beherbergen. Gleich nach dem Kanal in Nea Potidea, der mit türkisgrünen Wasser den Thermäischen mit dem Toronischen Golf verbindet, prägen Hotelbauten, 2-3-stöckige Gebäude und Villensiedlungen das Bild. Nach einer Mittagspause und einem Bummel durch das bezaubernde Örtchen Athytos beenden wir unser Ausflugsprogramm und kehren in unser Hotel zurück. Bevor wir auf die Kassandra fuhren, machten wir noch einen Abstecher nach Olinthos. Dort besuchten wir einen landwirtschaftlichen Betrieb, der Pistazien anbaut.

Schon früh am nächsten Morgen erwartete uns unser Fahrer Petros mit seinem Bus, um uns zum Flughafen zu bringen. Noch einmal fahren wir vorbei an den unzähligen Olivenbäumen und bei strahlendem Sonnenschein verabschieden wir uns von Chalkidiki und Griechenland. Guter Stimmung und nach einer tollen Woche geht es in drei Stunden Flugzeit zurück zum Düsseldorfer Flughafen.

Madeira vom 14. – 21. April 2016

ERSTE GENOSSENSCHAFTSREISE MACHT LUST AUF MEER

Die erste Genossenschaftsreise der TEN eG führte uns im April 2016 mit 18 Personen auf die traumhaft schöne Blumeninsel im Atlantik: Madeira. Die gemeinsamen Wanderungen, Ausflüge und Gastronomiebesuche werden viele von uns sicher noch lang in Erinnerung behalten. Für alle Daheimgebliebenen gibt es einen kurzen Reisebericht, der vielleicht bei dem einen oder anderen das Fernweh weckt. Die nächste Genossenschaftsreise ist schließlich schon fest geplant.

Nach einem ruhigen und entspannten Flug von Düsseldorf nach Funchal auf Madeira erwartete uns unser örtlicher Reiseleiter Marco im Empfangsbereich des Flughafens. Gemeinsam fuhren wir mit dem Bus zu unserer Unterkunft, wo mit einem köstlichen Willkommenstrunk auf die glückliche Anreise angestoßen wurde.

Tägliche Ausflüge zu den schönsten Ecken der Insel

Unser erster Ausflugstag startete mit einem Spaziergang durch die malerische Hafenstadt Funchal. Nach dem Besuch der Markthalle, in der es zu Hauf die tollsten Blumen und exotische Früchte zu sehen gab, ging es weiter zum hoch über Funchal gelegenen Botanischen Garten. Ein weiterer kurzer Spaziergang führte uns in Madeiras älteste Weinkellerei, wo wir eingeladen wurden, die verschiedenen Weine zu probieren.

Der zweite Ausflug führte uns in den westlichen Teil der Insel, in das Fischerdorf „Câmara de Lobos“. Von hier aus fuhren wir zum Aussichtspunkt Cabo Girão, der höchsten Steilküste Europas. Leider war die Sicht an diesem Tag durch tiefhängende Wolke getrübt, sodass wir eine nicht ganz so spektakuläre Aussicht hatten wie erwartet. Entlang der wildromantischen Nordküste mit ihren zahlreichen Wasserfällen fuhren wir schließlich weiter, bis wir den nordwestlichsten Punkt der Insel erreichten: Porto Moniz. Der Ort ist bekannt für seine aus Lavagestein bestehenden, einzigartigen Naturschwimmbecken. Nach einem gemeinsamen Mittagessen in Porto Moniz ging es dann über steile, sich durch die Landschaft schlängelnde Straßen, nach Calheta, der sonnenreichsten Gegend Madeiras. Dort angekommen genossen wir den einen oder anderen Kaffee im angekündigten Sonnenschein, bevor wir uns schließlich auf die Rückfahrt nach Funchal machten.

Nach einem ausflugsfreien Tag starten wir am Montagmorgen in Richtung Pico de Barcelos, von wo wir die Stadt Funchal wunderbar überblicken konnten. Weiter ging die Fahrt über teilweise abenteuerliche Bergstraßen mit atemberaubender Kulisse ins Nonnental, dem tiefst gelegenen Tal Madeiras. Nach einer Besichtigung von Blandys Garten, einem der schönsten Gärten der Insel, starteten wir unsere erste Levadawanderung nach Monte. Levadas sind angelegte Bachläufe, die die gesamte Insel durchziehen und als natürliche Wanderrouten fungieren. In Monte erwartete uns zur Abrundung des ereignisreichen Tages die traditionelle Korbschlittenfahrt. In rasanter Fahrt ging es für uns abwärts Richtung Livramento.

Am folgenden Tag führte uns eine kleine, einfache Wanderung zum Aussichtspunkt „Os Balcões“, von wo wir eine unbeschreiblich schöne Aussicht genießen durften. Zum gemeinsamen Mittagessen ging es mit dem Bus weiter nach Santana. Der Ort ist bekannt für seine traditionellen strohbedeckten Häuser, die außerdem ein Wahrzeichen der Insel darstellen. Von Santana ging es schließlich vorbei am Adlerfelsen „Penha de Aguia“ und weiter nach Machico, dem ältesten Ort Madeiras. Nach einem Blick vom Aussichtspunkt „Ponta de São Lorenço“ fuhren wir schließlich an der Küste entlang zurück nach Funchal.

Schöne Aussicht, üppige Vegetation und herrliche Landschaften

An unserem letzten Tag unternahmen wir eine beschauliche Wanderung entlang der Levada da Serra. Auf leicht begehbaren Pfaden bestaunten wir erneut die üppige Vegetation der Insel und die herrliche Landschaft. Unsere Wanderung endete in Camacha, der Heimat der Korbflechter. Hier hatten wir die Gelegenheit wunderbare Flechtarbeiten aus Weide zu bewundern. Am Abend trafen wir uns alle zu einem gemeinsamen landestypischen Abschiedsessen in einem örtlichen Restaurant hoch über der Stadt. Mit regionalen Köstlichkeiten und einem fantastischen Blick über das nächtlich erleuchtete Funchal verabschiedeten wir uns von dieser einmaligen Insel, die sicher viele von uns ins Herz geschlossen haben.

Am nächsten Tag ging es mit dem Bus zum Flughafen von Funchal, um unseren Rückflug anzutreten. Es regnete und stürmte bereits den ganzen Vormittag. Am Nachmittag waren die Wetterverhältnisse auf Madeira so schlecht, dass sämtliche Flüge gestrichen wurden und wir gezwungen waren, eine unbequeme Nacht auf dem Flughafen zu verbringen. So erreichten wir Düsseldorf erst über 20 Stunden später als geplant. Unserer guten Stimmung nach einer insgesamt tollen Woche auf Madeira tat dies jedoch keinen Abbruch.

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