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TEN Reisen

Exklusiv für Sie geplant.

Einmal im Jahr bieten wir unseren Mitgliedern und Kunden eine Genossenschaftsreise inklusive ausführlichem Reiseprogramm und Reisebegleitung an. Gemeinsam mit unserem Partner RV Touristik suchen wir für Sie immer wieder gerne neue Reiseziele aus.

Unsere diesjährige Reise nach Montenegro war schnell ausgebucht.
Zurzeit sind wir mit RV Touristik dabei, das Reiseziel für 2025 auszuwählen. Und Sie können sicher sein, es wird erneut eine spannende und interessante Reise geben.

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Bisherige Reiseziele
und Berichte

Montenegro, Mai 2024

Montenegro

Montenegro, das kleine Land zwischen Kroatien und Albanien, war dieses Mal das Ziel unserer Genossenschaftsreise. Wie schon so oft begleitete TEN-Mitarbeiterin Maike Sczuka die gut aufgelegte Reisegruppe, in der neue und altbekannte Gesichter zusammenfanden. In ihrem Rückblick erinnert sie sich an herrliche Momente und großartige Highlights.

Reisetermin: 11.05. – 18.05.2024

Am frühen Samstagmorgen starteten wir zunächst per Bus zum Flughafen Düsseldorf, um nach einem Zwischenstopp in München am Nachmittag in Dubrovnik zu landen. Unser Reiseleiter erwartete uns bereits und so ging es mit dem Bus weiter über die kroatisch-montenegrinische Grenze in Richtung Budva, wo uns unser Hotel erwartete. Schon während der Fahrt dorthin wurden wir mit vielen fantastischen Ausblicken belohnt.

An unserem ersten Ausflugstag besuchten wir die Altstadt von Budva und unternahmen eine Bootsfahrt mit herrlichen Ausblicken auf die Küstenlinie und die vorgelagerte Insel Sveti Nikola. Im Anschluss haben wir das beschauliche Küstenstädtchen Petrovac mit seinem Strand und den vielen Restaurants an der Promenade kennengelernt.

Im Verlauf der Reise erkundeten wir viele weitere Städte, z. B. die Altstadt von Bar, die einem Freilichtmuseum gleicht und mit ihren vielen Sehenswürdigkeiten von einer ereignisreichen Geschichte mit wechselnden Eroberern aus verschiedensten Kulturen erzählt. Auch Ulcinj, die südlichste Stadt Montenegros, stand auf dem Programm und natürlich durfte Cetinje, die ehemalige Hauptstadt Montenegros, nicht fehlen. Dort besichtigten wir das ehemalige Königshaus.

Über eine romantische Bergstraße fuhren wir in das kleine Dorf Njeguši, wo wir ortstypischen geräucherten Schinken und Käse probierten. In Erinnerung bleiben wird uns sicher auch die Fahrt über eine der schönsten Panoramastraßen Europas mit über 25 Serpentinen hinab nach Kotor – wo es bei Gegenverkehr ganz schön eng zugeht. Am südlichsten Fjord Europas gelegen begeistert der Blick auf die Stadt, die umgeben ist von steil aus dem Wasser emporragenden Bergen und dem Meer im Hintergrund.

Unser Ausflug auf dem Skutarisee, ein Paradies für unzählige Vogel- und Fischarten, wurde leider zunächst von etwas Regen begleitet. Was unserer Begeisterung aber keinen Abbruch tat. Die anschließende Weinprobe auf einem kleinen Weingut war ein großartiger Abschluss dieses Ausflugtages, der nicht gelungener hätte sein können!

An unserem letzten Tag in diesem aufregenden Land unternahmen wir eine Zugfahrt ins Landesinnere in die Bergstadt Kolašin. Während der Fahrt erlebten wir eine rasche Folge von unfassbaren 78 (!) Tunneln. Wir überquerten die höchste Eisenbahnbrücke Europas und genossen den tollen Ausblick auf die Bergwelt mit ihren Gipfeln und tiefen Schluchten. Von Kolašin ging es noch etwas weiter in Richtung Norden bis zum Nationalpark Biogradska Gora. Der Park ist vor allem bekannt wegen seines 16 Quadratkilometer großen Urwalds, der sich mit über fünfhundert Jahre alten Bäumen rund um den See Biogradsko Jezero erstreckt, den wir natürlich zu Fuß umrundeten.

Auf dieser wirklich großartigen Reise haben wir ein facettenreiches Land mit dem Flugzeug, dem Zug, dem Boot, der Fähre, dem Bus und natürlich auch zu Fuß erkundet – stets in Begleitung unseres höchstkompetenten örtlichen Reiseleiters. Auch ein Reisehighlight war erneut der freundschaftliche Umgang innerhalb der Reisegruppe. In diesem Sinne fiebern wir nun der nächsten Genossenschaftsreise entgegen.

 

Portugal, Mai 2023

Algarve und Lissabon

In diesem Frühjahr begaben wir uns auf eine gelungene Genossenschaftsreise nach Portugal. TEN-Mitarbeiterin Maike Sczuka begleitete die Reisegruppe zunächst nach Lissabon und weiter an die Algarve. In ihrem Rückblick erinnert sie sich an herrliche Momente und großartige Highlights.

Reisetermin: 07.05. – 14.05.2023

Voller Erwartungen starteten wir am Sonntagmorgen zunächst per Bus zum Flughafen Düsseldorf. Von dort flogen wir nach Lissabon, wo wir am späten Nachmittag landeten. Mit dem Bus ging es weiter in unser Hotel in Costa da Caparica, wo wir mit einem fantastischen Ausblick auf den Atlantik belohnt wurden.

Den nächsten Tag verbrachten wir mit unserer Reiseleiterin Gunhild in Lissabon. Von der Burg São Jorge, die gleichzeitig der höchste Punkt der Stadt ist, konnten wir einen großen Teil der Stadt überblicken. Später ließen wir uns bei einem Glas Portwein die für Portugal so typischen Törtchen „Pasteis de Belém“ schmecken.

Den zweiten Tag in Portugal nutzen wir, um in den Süden an die Algarve zu gelangen. Auf dem Weg dorthin haben wir eine Korkfabrik und die im Alentejo gelegene Stadt Evora besucht. Zum Abschluss des Tages stand noch eine Weinprobe auf dem Programm, bevor wir unser Hotel in der Nähe des Ortes Albufeira erreichten.

In guter Stimmung verbrachten wir die nächsten vier Tage mit verschiedenen Ausflügen. So besuchten wir den südwestlichen Punkt Europas, wo uns eine sensationelle Aussicht geboten wurde. Außerdem fuhren wir bis kurz vor die spanische Grenze, genossen die Mittagspause in Tavira und legten einen Stopp in Faro ein. In Lagos an der Ponta da Piedade erwartete uns eine aufregende Grottenfahrt auf kleinen Booten, an die wir uns sicher noch lang erinnern werden.

Den letzten Tag an der Algarve besuchten wir eine Orangenplantage, auf der wir selbst Orangen pflücken und natürlich auch verkosten durften. Die frischen Früchte schmeckten großartig!

Voller Impressionen und toller Erlebnisse traten wir nach einer Woche an der Algarve die Heimreise an. Es war eine tolle Reise in ein interessantes Land. Besonders gefreut habe ich mich über die tolle Stimmung unter allen Teilnehmenden und die gegenseitige Rücksichtnahme und Hilfsbereitschaft. So ein lebendiges Gruppengefühl ist eben typisch Genossenschaft. In diesem Sinne fiebern wir nun der nächsten Genossenschaftsreise entgegen.

Italien (Apulien), Mai 2019

Süditalien – Apulien

Der Süden Italiens oder auch des „Stiefels schönstes Ende“ war in diesem Jahr das Ziel unserer Genossenschaftsreise. TEN-Mitarbeiterin Maike Sczuka begleitete die gelungene Fahrt und erinnert sich in ihrem Reisebericht an herrliche Momente und unvergessliche Highlights.

Reisetermin: 18.05.-25.05.2019

Gut gelaunt starteten wir am Samstagmorgen zunächst per Bus zum Flughafen Hannover. Von dort flogen wir via München nach Bari, wo wir am späten Nachmittag landeten. Unsere Reiseleiterin erwartete uns bereits im Ankunftsbereich und fuhr mit uns gemeinsam in unser Hotel in der Nähe des Ortes Conversano.

Am nächsten Morgen besuchten wir Bari, den Hauptort Apuliens. Während unseres Spaziergangs durch die Stadt besichtigten wir die romanische Basilika San Nicola, in deren Krypta sich die überführten Gebeine des Heiligen Nikolaus befinden. Mittags verköstigen wir bei einem Gläschen Wein einige Panzerotti, einer lokalen Spezialität, die an eine Miniaturausführung einer Pizza Calzone erinnert. Am Nachmittag ging es von Bari nach Polignano a Mare, eine auf steil abfallenden Felsvorsprüngen gelegene Stadt, berühmt für ihre vielen engen Gassen und ihr Eis, das wir natürlich gern probierten.

Am nächsten Tag stand ein Besuch der größten Karsthöhle Italiens, der Grotte von Castellana, auf dem Programm. In 60 Metern Tiefe erwartete uns eine erstaunliche Welt aus Stalagmiten und Stalaktiten. Nach der Höhlenbesichtigung ging es weiter nach Alberobello, bekannt für seine weißen Rundhäuser, die Trullis. In einem der Trullis erwartete uns ein kleiner apulischer Imbiss und wir durften den ein oder anderen leckeren Wein und Likör verkosten. Derart gestärkt ging es zum Olivenbauern Piedro, der uns sehr anschaulich erklärte, was ein gutes Olivenöl ausmacht. Natürlich durften wir auch hier wieder selber probieren und konnten uns von dem großartigen Geschmack der Öle überzeugen.

Am Dienstag starteten wir früh zur Barockstadt Lecce. Zum Mittagessen wurden wir in der Nähe des botanischen Gartens La Cutura erwartet, den wir nach all den Leckereien besichtigten und die mediterrane Flora entdecken durften. Den Nachmittag haben wir in Otranto, einem malerischen Küstenort, verbracht. Die Altstadt Otrantos liegt an einer Bucht, auf einem kleinen Kap über einem Fischerhafen. Höhepunkt unseres Besuchs war der gewaltige und großflächig sehr gut erhaltene Mosaikfußboden in der normannischen Kathedrale.

Am nächsten Tag erwartete uns in Martina Franca ein typischer Wochenmarkt, auf dem nicht nur Obst und Gemüse, sondern auch Kleidung, Geschirr und andere nützliche Sachen angeboten wurden. Abseits des Marktes konnten wir die außergewöhnliche und für den Ort typische Kombination von weiß getünchten Fassaden und den geschwungenen Linien dunkler Fenster und Balkone bewundern. Weiter führte uns unsere Tour nach Tarento, die „Stadt der zwei Meere“. Im archäologische Museum erhielten wir dank unserer Reiseleiterin Maria einen umfassenden Einblick in die Geschichte und Kultur der Griechen.

Am nächsten Morgen ging es in das bezaubernde Städtchen Trani, gelegen am adriatischen Meer an einer Hafenbucht. Unser Plan, die Kathedrale San Nicola Pellegrino zu besichtigen, stand auf wackeligen Füßen, denn aufgrund eines Erdbebens in der Region zwei Tage zuvor, war nicht sicher, ob wir die Kathedrale aus Sicherheitsgründen überhaupt von innen besichtigen dürfen. Glücklicherweise war der Zugang nicht mehr gesperrt und wir konnten hinein. In einer kleineren Gruppe haben wir uns sogar auf den rund 60 m hohen Glockenturm gewagt. Die Aussicht von dort oben bei klarem blauen Himmel war großartig!
Weiter ging es mit dem Bus zum Castel del Monte. Schon von weitem konnten wir den berühmtesten Stauferbau Italiens, auch die „Krone Apuliens“ genannt, sehen. Friedrich der II. ließ diese majestätische Burganlage mit achteckigem Grundriss und acht Türmen als Jagdschloss erbauen. Wir wanderten durch die einzelnen Räume und ganz besonders das damalige Badezimmer, weit entfernt von heutigem Komfort, blieb uns im Gedächtnis.

Am letzten Tag unserer Genossenschaftsreise ging es zunächst nach Altamura. Die Stadt ist vor allem durch das handwerklich hergestellte Brot bekannt. Und natürlich ließen wir es uns nicht nehmen, eine lokale Bäckerei mit all ihren Leckereien zu besuchen. Der Höhepunkt jedoch erwartete uns ganz am Ende der Reise: Matera. Die Stadt ist eine der beiden europäischen Kulturhauptstädte 2019. Ungewöhnlichstes Zeugnis dieser Kultur bilden die Sassi, Höhlen bzw. Tuffgrotten, die von der UNESCO zum Weltkulturerbe deklariert wurden. Mittlerweile wurden viele Höhlen in Hotels, Restaurants oder Geschäfte umgewandelt. Auf unserer Tour durch diese atemberaubende Stadt konnten wir jedoch eine noch immer unbewohnte Grotte erkunden und erhielten so eine Vorstellung von den harten Bedingungen, unter denen die Menschen noch bis in die 50er Jahre dort lebten.

Voller Impressionen und toller Erlebnisse traten wir nach einer Woche in Apulien die Heimreise an. Die Gruppe ist sich einig, Apulien ist immer eine Reise wert.

Irland, Mai 2018

Irland – Traumhafte Tage auf der grünen Insel
Reisetermin: 25.05.-01.06.2018

Eine Woche lang reisten wir quer durch Irland und haben fast 2.000 Kilometer hinter uns gebracht. Dabei haben wir so viel gesehen und so viel Interessantes über dieses schöne Land erfahren, dass man es kaum beschreiben kann – was uns natürlich nicht davon abhält, es trotzdem zu versuchen. Unser Reisebericht macht Lust auf mehr!

Bereits um 5:30 Uhr starten wir mit dem Bus Richtung Düsseldorf. Nur knapp zwei Stunden später landet unser Flieger in Dublin und wir werden von Jutta unserer deutschsprachigen Reiseleiterin begrüßt. Sie ist in Deutschland aufgewaschen, lebt seit über 30 Jahren in Irland und zeigt uns zunächst das Landesgestüt in Kildare. Bei einer interessanten Führung über das Gestüt erfahren wir viel über die irische Pferdezucht. Nach der Besichtigung fahren wir in unser Hotel in Nenagh.

Am nächsten Morgen fahren wir nach Dingle und erkunden das malerische Örtchen. Über enge Straßen geht es weiter zum westlichsten Teil Irlands, wo wir das Blasket-Island-Informationszentrum besuchen und interessante Details über das damalige, raue Inselleben erfahren. Gestärkt durch ein leckeres Mittagessen im angeschlossenen Restaurant unternehmen wir eine kleine Wanderung entlang der Klippen. Wir spazieren auf weichem, federnden, mit Gras bedecktem Moorboden und werden darüber hinaus mit einem fantastischen Ausblick auf den Atlantik belohnt. Nach der Besichtigung einer Töpferei können wir am späten Nachmittag noch die Füße in das kühle Wasser des Atlantiks halten. Am späten Nachmittag erreichen wir unser Hotel in Tralee, welches ein bisschen außerhalb des Ortes liegt.

Von unserem Hotel in Tralee aus geht es heute zum Schäfer Brendan, der uns vorführt, wie seine Border Collies „arbeiten“. Angeleitet durch seine Befehle treiben die beiden Hunde eine kleine Herde Schafe kreuz und quer über die Hänge. Wir sind begeistert! Weiter geht’s zum Killarney Nationalpark mit seiner spektakulären Seenlandschaft, bevor wir die Blütenpracht des Muckross Garden bewundern und die Zeit für einen kleinen Spaziergang nutzen. Am Abend erwartet uns noch eine Show der Celtic Steps in Killarney. Am späten Abend kommen wir, den Kopf voller irischer Musik, zurück ins Hotel.

Während unserer heutigen Weiterfahrt besuchen wir den kleinen Ort Adare mit seinen bunt getünchten und reetgedeckten Häusern sowie der pittoresken Klosterkirche. Danach erfahren wir bei einer Lachsräucherei, wie der frisch gefangene Lachs verarbeitet wird und natürlich auch wie er schmeckt. Weiter geht es durch die einzigartige, bizarre Karstlandschaft der Burren. Unterirdische Flüsse haben ein weites Netz von Höhlen und tiefe Spalten gegraben. Ganz am Klippenrand bewundern wir nicht ganz angstfrei den imposanten Blick steil hinunter auf den Atlantik. Dazu passend betreten wir am Nachmittag die Cliffs of Moher, die berühmtesten Steilklippen Irlands. Nach diesem ereignisreichen, tollen Tag erreichen wir unser Hotel in Ennistymon.

Am fünften Tag unserer Rundreise geht es bei traumhaftem Wetter zunächst Richtung Galway und weiter durch die feuchte und karge Region Connemara, die vor allem für ihre unermüdlichen Connemara-Ponys bekannt ist. Die Landschaft ist durchzogen von Tormooren, Flüssen und Seen. Aus dem Bus beobachten wir vereinzelt Torfstecher und sehen unzählige Schafe auf den satten, grünen Hügeln. Nachmittags bummeln wir gemütlich durch Galway und lassen uns von den vielen verschiedenen Klängen der Straßenmusiker verzaubern. Auf halber Strecke zurück nach Ennistymon legen wir noch eine kleine Wanderung ein. In gemütlichem Tempo sind wir ca. eine Stunde unterwegs, bis uns unserer Busfahrer Danny wieder in Empfang nimmt und in unser Hotel fährt.

Unser Aufenthalt im Westen der Insel ist beendet und wir fahren wieder an die Ostküste. Am Vormittag besuchen wir die Whiskey Brennerei Kilbeggan ca. 90 km westlich von Dublin. Nach einer kurzen Führung durch den Betrieb darf eine gebührende Kostprobe natürlich nicht fehlen. Nach einer geselligen Mittagspause erreichen wir den Ort Trim.

Hier besichtigen wir das Trim Castle und erfahren interessante Details über das frühere Leben auf der Burg. Von hoch oben auf dem Dach der Burg können wir bereits unser Hotel sehen, wo wir die letzten beiden Nächte verbringen. Am Fuße der Burg versammeln wir uns bei schönstem Wetter für unser Gruppenfoto und lassen den Nachmittag gemütlich ausklingen.Am vorletzten Tag in Irland unternehmen wir eine Stadtrundfahrt durch Dublin. An den berühmten Doors of Dublin machen wir einen Fotostopp, weiter geht es quer durch die Stadt, vorbei am Trinity College und den Regierungsgebäuden. Nach der Rundfahrt haben wir Zeit, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden. Am Nachmittag steht ein weiterer spannender Programmpunkt an – wir besuchen die Guinness Brauerei. Das Innere des Gebäudes ist imposant gestaltet. Auf mehreren Ebenen wird die Geschichte der Brauerei und der Braukunst erzählt. Unser Weg endet schließlich ganz oben in der Panoramabar, wo wir mit einem Pint Guinness in der Hand den herrlichen Ausblick über Dublin genießen.

An unserem Abreisetag besichtigen wir das Malahide Castle im gleichnamigen Vorort Dublins. Nach einer geführten Besichtigung streifen wir noch in aller Ruhe durch den angeschlossenen botanischen Garten. Von hier aus fahren wir weiter nach Howth, einem ehemaligen Fischerort, und schnuppern ein letztes Mal die irische Meeresluft. Nach dem Mittagessen geht es zum Flughafen und zurück nach Deutschland, wo wir uns um viel Erinnerungen und manche Freundschaft reicher voneinander verabschieden.

Chalkidiki, Mai 2017

Chalkidiki, die wundernschöne Halbinsel im norden Griechenlands

Nachdem unsere erste Genossenschaftsreise nach Madeira im April 2016 ein toller Erfolg war, führte uns die zweite Reise mit 19 Teilnehmern auf die griechische Halbinsel Chalkidiki. Durch das vielfältig gestaltete Programm lernte die Gruppe Land und Leute kennen, auch eine Wanderung durch Olivenhaine durfte dabei nicht fehlen. Für alle, die in diesem Jahr nicht dabei sein konnten gibt es einen kurzen Reisebericht inklusive einem Ausblick in das Jahr 2018, in dem eine weitere Genossenschaftsreise schon fest geplant ist.

Am Freitagmittag startet unser Flug von Düsseldorf nach Thessaloniki. Dort werden wir von unserer Reiseleiterin Sofia freundlich in Empfang genommen. Nach einer ca. einstündigen Busfahrt, vorbei an unzähligen Olivenbäumen, erreichen wir unser Hotel. Unsere Unterkunft liegt auf dem mittleren Finger der Chalkidiki, auf Sithonia. Gemeinsam stoßen wir auf den Start in eine ereignisreiche und interessante Woche an.

Nach einem entspannten Abend im Hotel starten wir unser Ausflugsprogramm in Elia mit einer Wanderung durch Olivenhaine und Kiefernwäldern. Zunächst geht es stetig bergauf und wir pausieren gern im Schatten der Bäume, um kurz zu verschnaufen. Zwischendurch bestaunen wir die herrliche Aussicht und kommen gut gelaunt an der Agios Pavlos Kirche mit ihrer heiligen Quelle an. Wir nutzen die Gelegenheit unsere Wasserflaschen mit „heiligen“ Wasser aufzufüllen. Nach weiteren Kilometern bergauf und bergab erreichen wir am späten Mittag die Taverne, wo wir schon erwartet werden, um uns zu stärken.

Auf unseren täglichen Ausflügen erfahren wir viel über die Chalkidiki

Für den Sonntag ist strahlender Sonnenschein gemeldet worden, so dass es ein idealer Tag für die Bootsfahrt zum Berg Athos ist. Die Sicht wird atemberaubend sein! Wir starten schon früh, um pünktlich an der Ablegestelle des Piratenschiffs zu sein. Das Meer ist ruhig, fast spiegelglatt und wir tuckern zunächst in Richtung Athos. Nach ca. 3 stündiger Fahrt erreichen wir die südliche Spitze des östlichen Fingers und haben einen wunderbaren Ausblick auf den 2033 Meter hohen Heiligen Berg Athos. Der Gipfel ist sogar noch schneebedeckt. Nun geht es entlang der Küste, allerdings in einem Abstand von rund 400 m, da sich das Boot nicht weiter nähern darf. Von Bord aus sehen wir zum Beispiel das Pauluskloster und das russische Kloster Agios Pantelimonos mit seinen grünen Zwiebeltürmen. Mittags legen wir in Ouranoupoli an und gehen zum Mittagessen an Land. Hier dürfen alle Gäste, auch Frauen, aussteigen. In einer Hafentaverne genießen wir köstliche Speisen. Im Anschluss fährt uns das Boot auf direktem Weg zurück zu unserem Ausgangspunkt Ormos Panagios, wo schon unser Busfahrer Petros auf uns wartet und uns zurück zum Hotel bringt.

Am folgenden Tag brechen wir nach einem ausgiebigen Frühstück zu unserer Sithonia-Rundfahrt auf. Heute begleitet uns Reiseleiterin Helena und erzählt uns schon im Bus viel von Land und Leuten. Nach kurzer Fahrtzeit erreichen wir einen Imkerbetrieb und sind eingeladen von dem köstlichen Honig zu probieren. Weiter geht die Fahrt entlang der Küste durch gebirgiges und waldiges Gebiet mit wenig landwirtschaftlichen Flächen. Das Hinterland wird nur von Schafs- und Ziegenherden und Imkern genutzt. Kleine und große Buchten gehen fast ineinander über und man kann gar nicht genug kriegen von der herrlichen Farbe des Meeres, das in allen Schattierungen von türkis bis dunkelblau glitzert. Wir machen Halt im größten Touristenort auf der Sithonia: Neos Marmaras. Dort erwarten uns Souvenirshops, Banken, Geschäften, Lokale und ein schöner Fischerhafen. Von dort geht es weiter entlang der Ostküste der Sithonia bis nach Sarti, wo wir unser Mittagessen bei einem herrlichen Ausblick aufs Meer genießen.

GROSSSTADTFLAIR, ATEMBERAUBENDE AUSSICHTEN UND LANDESTYPISCHE BESONDERHEITE
Der vierte Ausflug führt uns in die Stadt, denn wir fahren nach Thessaloniki. Heute werden wir begleitet von den beiden Reiseführerinnen Sofia und Helena. Doch zuvor besuchten wir noch einen Weinblätterbetrieb. Interessiert lauschten wir den Erklärungen zur Produktion und Verarbeitung der Weinblätter, die wir nach der Besichtigung des Betriebes genussvoll probierten. Gestärkt durch diesen kleinen Snack ging es nun aber auf direktem Weg Richtung Thessaloniki. Es ist eine Studentenstadt und junge Leute prägen das Bild. Auffällig sind aber auch die vielen orthodoxen Kirchen, türkischen Moscheen und antiken Baudenkmäler, die im Stadtbild nicht zu übersehen sind. Von der Festung der Altstadt haben wir zuerst einen wunderbaren Blick auf Thessaloniki mit dem Meer im Hintergrund. Leider ist der Blick ein wenig getrübt, da die Wolken an diesem Tag sehr tief hingen. Von dort ging es weiter zur Kirche des Heiligen Dimitrios, dem Schutzheiligen der Stadt. Zum Abschluss hatten wir jeder für sich die Möglichkeit die Stadt zu erkunden. Dabei zog es uns zuerst in die Markthallen. Neben Obst, Gemüse, Kräutern, Gewürzen, Fisch, Nüssen, Käse werden aber auch Haushaltswaren und Kleidung angeboten. Nach ausreichend Zeit erwartete uns unser Bus in der Nähe des Weißen Turmes, der im 16 Jahrhundert von den Türken erbaut wurde, und wir fuhren voller neuer Eindrücke zurück ins Hotel.

Mittwochs ist in Nea Moudania Markt und die Einheimischen kommen, um sich mit Obst, Gemüse, Fleisch, Fisch und auch Kleidung einzudecken. Diesmal begleitet uns die Reiseleiterin Susan. Gemeinsam besuchen wir den Markt und sind fasziniert von den vielen verschiedenen Gerüchen, die uns in die Nase steigen. Und natürlich können wir der Versuchung nicht wiederstehen und decken uns mit einem Proviant an frischen Früchten und Gewürzen ein. Zuvor ging es aber nach Arseniou zum Kloster des Heiligen Arsenios, unweit unseres Hotels gelegen. Wir erfuhren interessantes über das Klosterleben und die Orthodoxie in Griechenland. Mit einem kleinen Souvenir in Form eines Armbändchens verließen die meisten von uns das Kloster. Diese Bändchen sind gesegnet und sollen solange getragen werden, bis sie von selber abfallen. Danach werden sie aufbewahrt und auf keinen Fall entsorgt. Weiter ging es vorbei an der Bezirkshauptstadt Polygyros in Richtung Holomondas Gebirge zum Weingut Liviadiotis in der Nähe des Örtchens Marathousa. Nach einer kurzen Führung durch den Betrieb durften wir vier der ausgezeichneten Weine des Winzers kosten. Und der Gruppe schmeckte der griechische Wein ausgesprochen gut! Nach einem späten Mittagessen mit landestypischem Souvlaki ging es zurück ins Hotel.

An unserem letzten Tag stand ein Ausflug auf den westlichen Finger Kassandra auf dem Programm. Dieser Teil der Chalkidiki kann die meisten Touristen verzeichnen. Hier gibt es bereits viele Hotels, Appartements und Resorts, die Gäste aus aller Welt beherbergen. Gleich nach dem Kanal in Nea Potidea, der mit türkisgrünen Wasser den Thermäischen mit dem Toronischen Golf verbindet, prägen Hotelbauten, 2-3-stöckige Gebäude und Villensiedlungen das Bild. Nach einer Mittagspause und einem Bummel durch das bezaubernde Örtchen Athytos beenden wir unser Ausflugsprogramm und kehren in unser Hotel zurück. Bevor wir auf die Kassandra fuhren, machten wir noch einen Abstecher nach Olinthos. Dort besuchten wir einen landwirtschaftlichen Betrieb, der Pistazien anbaut.

Schon früh am nächsten Morgen erwartete uns unser Fahrer Petros mit seinem Bus, um uns zum Flughafen zu bringen. Noch einmal fahren wir vorbei an den unzähligen Olivenbäumen und bei strahlendem Sonnenschein verabschieden wir uns von Chalkidiki und Griechenland. Guter Stimmung und nach einer tollen Woche geht es in drei Stunden Flugzeit zurück zum Düsseldorfer Flughafen.

Madeira, April 2016

Erste Genossenschaftsreise macht Lust auf Meer

Die erste Genossenschaftsreise der TEN eG führte uns im April 2016 mit 18 Personen auf die traumhaft schöne Blumeninsel im Atlantik: Madeira. Die gemeinsamen Wanderungen, Ausflüge und Gastronomiebesuche werden viele von uns sicher noch lang in Erinnerung behalten. Für alle Daheimgebliebenen gibt es einen kurzen Reisebericht, der vielleicht bei dem einen oder anderen das Fernweh weckt. Die nächste Genossenschaftsreise ist schließlich schon fest geplant.

Nach einem ruhigen und entspannten Flug von Düsseldorf nach Funchal auf Madeira erwartete uns unser örtlicher Reiseleiter Marco im Empfangsbereich des Flughafens. Gemeinsam fuhren wir mit dem Bus zu unserer Unterkunft, wo mit einem köstlichen Willkommenstrunk auf die glückliche Anreise angestoßen wurde.

Tägliche Ausflüge zu den schönsten Ecken der Insel

Unser erster Ausflugstag startete mit einem Spaziergang durch die malerische Hafenstadt Funchal. Nach dem Besuch der Markthalle, in der es zu Hauf die tollsten Blumen und exotische Früchte zu sehen gab, ging es weiter zum hoch über Funchal gelegenen Botanischen Garten. Ein weiterer kurzer Spaziergang führte uns in Madeiras älteste Weinkellerei, wo wir eingeladen wurden, die verschiedenen Weine zu probieren.

Der zweite Ausflug führte uns in den westlichen Teil der Insel, in das Fischerdorf „Câmara de Lobos“. Von hier aus fuhren wir zum Aussichtspunkt Cabo Girão, der höchsten Steilküste Europas. Leider war die Sicht an diesem Tag durch tiefhängende Wolke getrübt, sodass wir eine nicht ganz so spektakuläre Aussicht hatten wie erwartet. Entlang der wildromantischen Nordküste mit ihren zahlreichen Wasserfällen fuhren wir schließlich weiter, bis wir den nordwestlichsten Punkt der Insel erreichten: Porto Moniz. Der Ort ist bekannt für seine aus Lavagestein bestehenden, einzigartigen Naturschwimmbecken. Nach einem gemeinsamen Mittagessen in Porto Moniz ging es dann über steile, sich durch die Landschaft schlängelnde Straßen, nach Calheta, der sonnenreichsten Gegend Madeiras. Dort angekommen genossen wir den einen oder anderen Kaffee im angekündigten Sonnenschein, bevor wir uns schließlich auf die Rückfahrt nach Funchal machten.

Nach einem ausflugsfreien Tag starten wir am Montagmorgen in Richtung Pico de Barcelos, von wo wir die Stadt Funchal wunderbar überblicken konnten. Weiter ging die Fahrt über teilweise abenteuerliche Bergstraßen mit atemberaubender Kulisse ins Nonnental, dem tiefst gelegenen Tal Madeiras. Nach einer Besichtigung von Blandys Garten, einem der schönsten Gärten der Insel, starteten wir unsere erste Levadawanderung nach Monte. Levadas sind angelegte Bachläufe, die die gesamte Insel durchziehen und als natürliche Wanderrouten fungieren. In Monte erwartete uns zur Abrundung des ereignisreichen Tages die traditionelle Korbschlittenfahrt. In rasanter Fahrt ging es für uns abwärts Richtung Livramento.

Am folgenden Tag führte uns eine kleine, einfache Wanderung zum Aussichtspunkt „Os Balcões“, von wo wir eine unbeschreiblich schöne Aussicht genießen durften. Zum gemeinsamen Mittagessen ging es mit dem Bus weiter nach Santana. Der Ort ist bekannt für seine traditionellen strohbedeckten Häuser, die außerdem ein Wahrzeichen der Insel darstellen. Von Santana ging es schließlich vorbei am Adlerfelsen „Penha de Aguia“ und weiter nach Machico, dem ältesten Ort Madeiras. Nach einem Blick vom Aussichtspunkt „Ponta de São Lorenço“ fuhren wir schließlich an der Küste entlang zurück nach Funchal.

Schöne Aussicht, üppige Vegetation und herrliche Landschaften

An unserem letzten Tag unternahmen wir eine beschauliche Wanderung entlang der Levada da Serra. Auf leicht begehbaren Pfaden bestaunten wir erneut die üppige Vegetation der Insel und die herrliche Landschaft. Unsere Wanderung endete in Camacha, der Heimat der Korbflechter. Hier hatten wir die Gelegenheit wunderbare Flechtarbeiten aus Weide zu bewundern. Am Abend trafen wir uns alle zu einem gemeinsamen landestypischen Abschiedsessen in einem örtlichen Restaurant hoch über der Stadt. Mit regionalen Köstlichkeiten und einem fantastischen Blick über das nächtlich erleuchtete Funchal verabschiedeten wir uns von dieser einmaligen Insel, die sicher viele von uns ins Herz geschlossen haben.

Am nächsten Tag ging es mit dem Bus zum Flughafen von Funchal, um unseren Rückflug anzutreten. Es regnete und stürmte bereits den ganzen Vormittag. Am Nachmittag waren die Wetterverhältnisse auf Madeira so schlecht, dass sämtliche Flüge gestrichen wurden und wir gezwungen waren, eine unbequeme Nacht auf dem Flughafen zu verbringen. So erreichten wir Düsseldorf erst über 20 Stunden später als geplant. Unserer guten Stimmung nach einer insgesamt tollen Woche auf Madeira tat dies jedoch keinen Abbruch.

Maike Sczuka

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